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Rassistische AfrikaBilder in Kinderbüchern - eine kritische Reflexion“

Referentin: Getrud Selzer - Aktion 3.Welt Saar e.V.

08. Mai 2019 um 19 Uhr, Fidibus Trier (Gratianstraße 5-7, 54294 Trier)

Das Bild "Afrikas" ist in unserer Gesellschaft gezeichnet von stereotypen Bildern, die wir über diesen Kontinent haben, aber nicht unbedingt etwas mit den Lebensrealititäten in den einzelnen Ländern Afrikas zu tun hat.

Kinderbücher können als Spiegel der Gesellschaft gewertet werden und zeichnen traditionell ein einseitiges Bild von "Afrika", dass sich bei den Kindern festsetzt. Es bedarf also einer kritischen Reflexion dieser Afrika-Bilder.

Es handelt sich um einen Vortrag der Buchhändlerin Gertrud Selzer, die einen rassismuskritischen Blick auf alte und neue Kinderbücher wirft. An dem Beispiel "Afrika" zeigt sie auf, wie dort offener und versteckter Rassismus wirkt. Dabei geht sie auf negativ und positiv Beispiele ein und erklärt Kriterien für eine nicht-rassistische Buchauswahl.

Das Projekt wird im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie gefördert, die Teil des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist.“

www.demokratie-leben.de

 

Israelbezogener Antisemitismus“

Referent: Jan Riebe (Amadeu Antonio Stiftung Berlin)

04. April 2019 um 20.00 Uhr, Raum 5 VHS Trier (Domfreihof 1B, 54290 Trier)

Israelbezogener Antisemitismus hat in Deutschland Hochkonjunktur.

Antisemitismus ist dabei kein Phänomen der Rechten, sondern kommt in allen Bereichen der Gesellschaft vor. Antisemitismus wir definiert als ein Element eines Syndroms der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, bestimmt durch eine Ideologie der Ungleichwertigkeit.

Der Vortrag wird erläutern was israelbezogener Antisemitismus ist, wie er definiert wird und von Kritik am politischen Handeln unterschieden werden kann.

Das Projekt wird im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie gefördert, die Teil des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist.“

www.demokratie-leben.de

 

 

29.03.2019 und 30.03.2019 jeweils von 9.00-17.00 Uhr

Angesichts aktueller politischer Krisen und gesellschaftlicher Herausforderungen begegnen uns immer wieder Vorurteile und Stammtischparolen. Doch wie reagiert man richtig und angemessen darauf? Was entgegnen bei diskriminierenden und menschenverachtenden Aussagen? Wann ist Widerspruch und Argumentation gegen solche Aussagen nötig und sinnvoll?

Das ganztägige Argumentationstraining gegen Stammtischparolen soll zunächst sensibilisieren, auf der Arbeit und in der Freizeit genauer hinzuhören, Dinge zu hinterfragen und einzuhaken, wenn pauschal abwertende Sätze fallen.

Eine Kundgebung am 80.ten Jahrestag der Progromnacht stellt eine Verhöhnung der Opfer des Nationalsozialismus dar und ist blanker Antisemitismus.
Deshalb rufen wir zur Gegen-Kundgebung am 9. November, um 17 Uhr am Simeonstiftplatz auf.
Wir fordern unbedingt dazu auf, sich vorher ab 16 Uhr dem Mahngang gegen Antisemitismus und Rassismus anzuschließen, um ein Zeichen für Toleranz, Frieden und gegen Rassismus und Antisemitismus zu setzen.

In Schmierereien, Pöbeleien und Übergriffen, Schändungen jüdischer Friedhöfe und Angriffen auf Synagogen zeigt sich auch heute Judenhass. Studien belgene eine tiefe Verankerung antisemitischer Ressentiments auch in der Mitte der deutschen Bevölkerung. In der Veranstaltung wird der aktuelle Antisemitismus und seine Rolle in den verschiedenen politischen Milieus, insbesondere in rechtspopulistischen Kreisen, beleuchtet. Abschließend werden Handlungsmöglichkeiten gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit wie Antisemitismus vorgestellt.
Referenten: Florian Eisenheuer (Antonio-Amadeu-Stiftung Berlin und Dieter Burgard (Antisemitismusbeauftragter RLP)

Veranstalter: AG Frieden Trier, VHS und Für ein Buntes Trier - gemeinsam gegen Rechts
Diese Veranstaltung wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben" des Bundesfamilienministeriums.

Fortbildung für Fachkräfte und Multiplikator_innen in der Jugendarbeit und der Schulsozialarbeit, sowie in der politischen Bildungs- und Erwachsenenarbeit, Lehrer_innen und Interessierte (eintägige Veranstaltung am 21.9. bereits ausgebucht und 22.9.2018)

 

Obwohl Rassismus in allen Bereichen der deutschen Gesellschaft wirkt, ist es nicht leicht, über ihn zu sprechen. Keiner möchte rassistisch sein, und viele Menschen scheuen sich vor dem Begriff. Während Rassist_innen mit bewusst rassistischer Motivation agieren, sind wir alle von einer “rassistischen Sozialisierung”, also einem verinnerlichten, oft unbewussten und systemischen Rassismus betroffen. Das Sprechen über Rassismus und unsere eigene Verstrickung in diesem System ist ein erster wichtiger Schritt, um Rassismus selbst zu bekämpfen

 

Immer mehr wächst in der Gesellschaft der Wunsch und der Bedarf nach einer Auseinandersetzung über eben diese - rassistische Sozialisierung. Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Institutionen und auch Individuen stellen fest, dass rassistische Sozialisierung dazu führt, dass Menschen ausgeschlossen werden, Zugang zu Ressourcen verweigert werden, Benachteiligungen und Verletzungen entstehen und Konflikte aufkommen.

 

Dies betrifft auch Schule und außerschulische Jugend- und Bildungsarbeit. Daher möchten wir mit diesem Fortbildungsangebot Fachkräften und Multiplikator_innen aber auch engagierten Interessierten eine Einführung in rassismuskritisches Denken anbieten.

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