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Was ist Heimat - ein Rabbiner denkt laut nach.


Vortrag Rabbiner Alexander Grodensky, Esch

10. September 2020 - 19 Uhr - Synagoge Trier

 

"... Heimat ist da, wo man sich nicht erklären muss" sagt Johann Gottfried Herder im 18. Jahrhundert.

Ist "Heimat" ein physischer Ort, ein irdischer Raum oder vielleicht eine Erfahrung, ein Geisteszustand, entkoppelt von Geographie?

Was hat die jüdisch historische und zeitgenössische Erfahrung dazu zu sagen? Sind Juden per definitionem "heimatlos"? Gibt es nur eine Heimat?

Veranstaltung von der Trierer Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und dem Verein für ein buntes Trier gemeinsam gegen Rechts e.V.

 

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Völkisches Denken und Rassismus grenzen Menschen aus einer künstlich definierten Volksgemeinschaft aus und betrachtet sie als sogenannte „Volksschädlinge“.

Der Rundgang führt zu Stolpersteinen, die an diese Opfer der Nazi-Zeit erinnern und zeigt Parallelen zu heutigem rechtsextremen Denken auf.

07.09.2020, 17 Uhr

Startpunkt: Pfützenstraße 1, Trier

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Zahlreiche Zeitdiagnosen kreisen um den gemeinhin unerwarteten Aufstieg autoritärer Parteien und Bewegungen, der gegenwärtig weltweit zu beobachten ist. Knüpft man indes an die Erkenntnisse des frühen Frankfurter Instituts für Sozialforschung zum autoritären Charakter an, so überrascht die Attraktivität der neuen »falschen Propheten« keineswegs. Die Theorie des autoritären Charakters untersucht, wie Menschen unter bestimmten gesellschaftlichen Bedingungen das Bedürfnis nach Unterwerfung unter irrationale Autoritäten entwickeln und ebenso irrationale Feindbilder hervorbringen. Katrin Henkelmann und Andreas Stahl haben das Buch "Konformistische Rebellen" mit herausgegeben und werden es anhand einiger zentraler dort verhandelter Fragen vorstellen.

Katrin Henkelmann und Andreas Stahl studieren Philosophie an der Universität Oldenburg, sind seit Längerem in der politischen Bildung aktiv und MitherausgeberInnen des kürzlich erschienenen Sammelbandes "Konformistische Rebellen. Zur Aktualität des autoritären Charakters" (https://www.verbrecherverlag.de/book/detail/1025).

Die Veranstaltung wird nur bei gutem Wetter im Außenbereich der villa Wuller stattfinden. Die Platzzahl ist begrenzt, weshalb die VeranstalterInnen um pünktliches Erscheinen bitten. Es gelten die Corona-Schutzmaßnahmen.

 

02.09.2020, 18-20 Uhr

Villa Wuller, Ausoniusstraße 2a, 54290 Trier

Aktuelles

Rundgang gegen das Vergessen - Völkisches Denken und seine mörderischen Folgen

Völkisches Denken und Rassismus grenzen Menschen aus einer künstlich definierten Volksgemeinschaft aus und betrachtet sie als sogenannte „Volksschädlinge“. Der Rundgang führt zu Stolpersteinen, die an diese Opfer der Nazi-Zeit erinnern und zeigt Parallelen zu heutigem rechtsextremen Denken auf.

07.09.2020, 17 Uhr
Startpunkt: Pfützenstraße 1, Trier

Was ist Heimat - EinRabbiner denkt laut nach

Was ist Heimat - ein Rabbiner denkt laut nach.


Vortrag Rabbiner Alexander Grodensky, Esch

10. September 2020 - 19 Uhr - Synagoge Trier

"... Heimat ist da, wo man sich nicht erklären muss" sagt Johann Gottfried Herder im 18. Jahrhundert.

Ist "Heimat" ein physischer Ort, ein irdischer Raum oder vielleicht eine Erfahrung, ein Geisteszustand, entkoppelt von Geographie?

Was hat die jüdisch historische und zeitgenössische Erfahrung dazu zu sagen? Sind Juden per definitionem "heimatlos"? Gibt es nur eine Heimat?

Veranstaltung von der Trierer Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und dem Verein für ein buntes Trier gemeinsam gegen Rechts e.V.

Internationale Wochen gegen Rassismus - 13.- 28. März 2020

Mit den Internationalen Wochen gegen Rassismus (IWgR) wird weltweit und seit 25 Jahren in Deutschland mit zahlreichen Veranstaltungen ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gesetzt wird. Die diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus im März stehen unter dem Motto „Gesicht zeigen – Stimme erheben“. In Trier finden zum ersten Mal während der Aktionswochen über 30 Veranstaltungen vom 13. - 28. März statt. Ein breites Bündnis aus Akteuren der Gemeinwesenarbeit, Vereinen, freien Trägern, Kirche, Universität, Verwaltung, Schule sowie engagierten Einzelpersonen richtet dii Wochen gegen Rassismus aus. Mit einem vielseitigen Programm wollen die Akteure deutlich demonstrieren, dass sie sich für Vielfalt und Offenheit stark machen. Schirmherr der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Trier ist dieses Jahr der Oberbürgermeister der Stadt Trier Wolfram Leibe.

Initiiert wurden die Internationalen Wochen gegen Rassismus durch das Rassismuskritische Netzwerk Region Trier (RKN Trier). Dieses existiert seit Dezember 2018 und ist ein loser Zusammenschluss, der es sich zum Ziel gesetzt hat, eine vertiefte Auseinandersetzung mit Rassismus und Antisemitismus in der Region anzustoßen, um gegen diese effektiv wirksam sein zu können. Das Netzwerk ist auf facebook zu finden (https://www.facebook.com/Rassismuskritisches-Netzwerk-Region-Trier-1060758707460026/)

Alle Veranstaltungen finden sie unter: http://buntes-trier.org/veranstaltungen/aktuelle-veranstltungen