buntes header6

Workshop zur Auseinandersetzung mit Rassismus und Diskriminierung

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der
Brüderlichkeit begegnen“ (Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Artikel 1). Trotz dieser bekannten Erklärung sind Vorurteile und Diskriminierung
gegenwärtig. Tatsächlich werden Menschen immer wieder diskriminiert, zum Beispiel aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft, ihrer Religion
oder ihres Geschlechts. Es scheint ein menschliches Phänomen zu sein, anders erscheinende Gruppen im Gegensatz zur eigenen auf- oder
abzuwerten. Mit der Referentin Gifty Rosetta Amo Antwi wollen wir mit den Teilnehmer*innen der Frage auf den Grund gehen: Was sind die Ursachen
für Rassismus und Diskriminierung und was hat das mit mir zu tun? Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Lehrer*innen und
Pädagog*innen und wird auch einen Blick auf den Alltagsrassismus in Schulen und pädagogischen Einrichtungen werfen.

22.11.2019 von 10.00-16.00 Uhr, Dietrich-Bonhoeffer-Haus Trier

Der Workshop ist als Fortbildung für Lehrpersonal vom Pädagogischen Landesinstitut freigegeben. AZ-Nr.: 19ST031501. Der Workshop richtet
sich vor allem an Lehrpersonal, Pädagog*innen, Erzieher*innen, Studierende aber auch an Interessierte.

 Veranstaltet wird die Fortbildung vom Verein für ein Buntes Trier in Kooperation mit dem Rassismuskritischen Netzwerk Region Trier.

Der Workshop wird im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie gefördert, die Teil des Bundesprogramms „Demokratie leben! des
Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist.

 

BMFSFJ DL mitFoerderzusatz RZ neuBMFSFJ DL mitFoerderzusatz RZ neubuntes trier logo

Simon Isemann:  "Die AfD - psychologisch betrachtet"

21. November, 19.30 Uhr - SCHMIT-Z e.V., Mustorstraße 4, 54290 Trier

"In ihrem neuen Buch kommen sie zu dem Schluss, dass die AfD auf unerfüllte psychologische Bedürfnisse der Menschen wie Sicherheit, Versorgung und Wertschätzung scheinbare Lösungen anbietet. Zum Beispiel gelingt es der AfD auf der einen Seite, bei Menschen das Gefühl von Benachteiligung zu wecken. Auf der anderen Seite suggeriert die Partei, „man werde dieser Benachteiligung entgegenwirken“.

Dagegen können Regierungsparteien mit Fakten schwerlich ankommen. „Objektive Faktoren sind für das subjektive Empfinden oft nicht maßgeblich. Was zählt ist der soziale Vergleich mit anderen und auf dieser Basis das Gefühl von Benachteiligung“, sagt Eva Walther. „Die etablierten Parteien tun sich in der Abwehr von Populismus deshalb schwer“, so Simon Isemann, „weil sie ihre Politik mühsam mit Argumenten vermitteln.“ Dagegen setze die AfD – skrupelloser als andere Parteien – verstärkt auf psychologische Faktoren. So werden Missmut und Ängste bestimmter Gruppen gezielt geschürt und entsprechende Sündenböcke präsentiert.

Gegen Wähler-Interessen

Laut Eva Walther widerspricht das AfD-Programm sogar den Interessen erheblicher Teile der eigenen Wählerschaft. „Mit der AfD geht die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinander. Im AfD-Programm ist kaum Verbesserung für ärmere Schichten in Sicht“. Auf eine klare politische Linie kann sich die Partei jedoch bisher nicht verständigen. Dahinter vermutet Simon Isemann Kalkül, um möglichst heterogene Wählergruppen anzusprechen.

Den regierenden Kräften empfehlen Walther und Isemann, einen genauen Blick auf die psychologischen Grundbedürfnisse der Menschen zu werfen, wie materielle Sicherheit, Kontrolle, Wertschätzung und eigene Bedeutung. „In dem Maße wie es die Politik schafft, diese Bedürfnisse aufzugreifen, schwindet auch die Anziehungskraft populistischer Parteien“." (Quelle: https://www.uni-trier.de/index.php?id=14187&no_cache=1&L=2&tx_news_pi1%5Bnews%5D=18304&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=48ed4f74d1a3ff3ac5017867a448b050)

 

AUSSCHLUSSKLAUSEL
Entsprechend § 6 Absatz 1 Versammlungsgesetz sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen

 

 

Aktuelles

Wahlaufruf

Diesen Wahlauruf unterstützen (Einzelpersonen und Organisationen können sich weiterhin melden, wenn sie den Aufruf unterstützen möchten, dies wird ständig aktualisiert):

AG Frieden e.V.

Diakonisches Werk Trier - Migrationsdienste                                           Naturfreunde Trier-Quint e.V.

DGB Trier                                                                                                  Multikulturelles Zentrum Trier e.V.

DGB Jugend Trier                                                                                     NABU Regionalstelle Trier

Fanprojekt Trier

Jusos Trier

Schmit-z e.V.

KSJ Trier

SPD Trier

DIE LINKE Trier

Dekanat Trier

Pulse of Europe Trier

Solid Trier

SPD Queer Trier/ Trier-Saarburg

 

Spendenübergabe an das Jugendzentrum "Auf der Höhe" des Treffpunkt Am Weidengraben e.V.

Am 29.06.2018 hat der Verein "Für ein buntes Trier, gemeinsam gegen Rechts e.V." 
das Benefizkonzert "Aufmucken gegen Rechts" in der TUFA Trier veranstaltet.
Schirmherr der Veranstaltung war OB Wolfram Leibe. Es traten die Bands Anderland, Two And A Half Strings, Büchse und Freidenkeralarm auf. Den Erlös des Abends hat der Verein dem Jugendzentrum "Auf der Höhe" des Vereins Treffpunkt Am Weidengraben e.V. gespendet. Dort gibt es in der offenen Jugendarbeit ein vielfältiges Angebot für Kinder und Jugendliche. Von einem offenen Jugendtreff, einem Tonstudio über eine Graffiti-Werkstatt bis hin zu HipHop-Tanz und vielem mehr. Wir freuen uns diese wertvolle Arbeit
finanziell etwas unterstützen zu können. Auf dem Foto von links nach rechts Sarja Herres (Buntes Trier e.V.), James Marsch (Vorstand Buntes Trier e.V.),
Ines Jakoby (Jugendtreff "Auf der Höhe") und Thomas Kupzcik (Vorsitzender Buntes Trier e.V.)

Kundgebung gegen die NPD - Rassimus und Anitsemitismus bekämpfen

Eine Kundgebung am 80.ten Jahrestag der Progromnacht stellt eine Verhöhnung der Opfer des Nationalsozialismus dar und ist blanker Antisemitismus.
Deshalb rufen wir zur Gegen-Kundgebung am 9. November, um 17 Uhr am Simeonstiftplatz auf.
Wir fordern unbedingt dazu auf, sich vorher ab 16 Uhr dem Mahngang gegen Antisemitismus und Rassismus anzuschließen, um ein Zeichen für Toleranz, Frieden und gegen Rassismus und Antisemitismus zu setzen.