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Da das Thema Anastasia auch in Trier und Region immer mehr an Aktualität gewinnt veranstalten wir im Februar einen Vortrag:


Vortrag am 24.02.2021, 19 Uhr, Zoom


Die Siedler*innen der Anastasia-Bewegung wirken auf den ersten Blick wie harmlose Öko-Aussteiger*innen. Sie selbst stellen sich als eine Bewegung dar, die im Einklang mit der Natur möglichst ökologisch und nachhaltig leben will und dabei unpolitisch ist. Ihre Ideologie beruht jedoch auf Antisemitismus, Verschwörungsdenken und einem reaktionären, rassistisch-völkischen Weltbild. Im Rahmen des Vortrags setzen wir uns kritisch mit der Bewegung auseinander und beleuchten dabei Ideologie und Weltbild, Akteur*innen der Szene sowie Strukturen und Verknüpfungen.

Der Verein für ein Buntes Trier, gemeinsam gegen Rechts e.V. möchte aufklären und informieren, denn auch in unserer Region vernetzen sich Akteur:innen mit dem Ziel Höfe nach dem Vorbild
der Anastasia Bewegung zu gründen.

Referentin: Mitarbeiter:in der Fachstelle für Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz - FARN

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Das Projekt "Vortrag Anastasia" wird im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie gefördert, die Teil des Bundesprogrammes "Demokratie leben!" des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist. www.demokratie-leben.dePublikation4

"Rassismus und Antisemitismus in Verschwörungserzählungen und wie kann ich dem begegnen"

Vortrag im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus Trier am 17.03.2021, 19 Uhr Zoom

Kooperationsveranstaltung Verein für ein Buntes Trier und Ag Frieden Trier

Referent:innen: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Rheinland-Pfalz

Inhalt: Im Zusammenhang mit Corona taten sich Medien und Öffentlichkeit schwer, das Geschehen rund um die Demonstrationen der "Corona-Rebellen" einzuordnen.
Thematisiert wurden hauptsächlich die Teilnahme klar erkennbarer Rechtsextremer bzw. die fehlende Distanzierung zu diesen. Aber schon die "Querdenker-Bewegung" selber baut von Beginn an auf Verschwörungsmythen,die im Kern autoritär, rassistisch und vor allem antisemitisch sind.
In dem Vortrag der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus werden die Referent*innen aufzeigen, dass solche Verschwörungserzählungen Teil rechter Agitation und Diskursverschiebung sind. Ein Verständnis für die Strategien rechter Akteur:innen und die gesellschaftlichen Verhältnisse, in denen sie entstanden sind und sich äußern, ist notwendig und auch eine wichtige Voraussetzung, um sinnvolle Gegenstrategien zu entwickeln.

Zudem soll darauf eingegangen werden, wie Menschen oder Organisationen in unterschiedlichen Kontexten mit Verschwörungserzählungen konfrontiert werden und wie situationsbedingt darauf reagiert werden kann.

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Der Zugangslink zur Teilnahme via Zoom wird rechtzeitig digital zugesandt.

Völkisches Denken und Rassismus grenzen Menschen aus einer künstlich definierten Volksgemeinschaft aus und betrachtet sie als sogenannte „Volksschädlinge“. Der Rundgang führt zu Stolpersteinen, die an diese Opfer der Nazi-Zeit erinnern und zeigt Parallelen zu heutigem rechtsextremen Denken auf.

07.09.2020, 17 Uhr
Startpunkt: Pfützenstraße 1, Trier

Was ist Heimat - ein Rabbiner denkt laut nach.


Vortrag Rabbiner Alexander Grodensky, Esch

10. September 2020 - 19 Uhr - Synagoge Trier

"... Heimat ist da, wo man sich nicht erklären muss" sagt Johann Gottfried Herder im 18. Jahrhundert.

Ist "Heimat" ein physischer Ort, ein irdischer Raum oder vielleicht eine Erfahrung, ein Geisteszustand, entkoppelt von Geographie?

Was hat die jüdisch historische und zeitgenössische Erfahrung dazu zu sagen? Sind Juden per definitionem "heimatlos"? Gibt es nur eine Heimat?

Veranstaltung von der Trierer Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und dem Verein für ein buntes Trier gemeinsam gegen Rechts e.V.

Mit den Internationalen Wochen gegen Rassismus (IWgR) wird weltweit und seit 25 Jahren in Deutschland mit zahlreichen Veranstaltungen ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gesetzt wird. Die diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus im März stehen unter dem Motto „Gesicht zeigen – Stimme erheben“. In Trier finden zum ersten Mal während der Aktionswochen über 30 Veranstaltungen vom 13. - 28. März statt. Ein breites Bündnis aus Akteuren der Gemeinwesenarbeit, Vereinen, freien Trägern, Kirche, Universität, Verwaltung, Schule sowie engagierten Einzelpersonen richtet dii Wochen gegen Rassismus aus. Mit einem vielseitigen Programm wollen die Akteure deutlich demonstrieren, dass sie sich für Vielfalt und Offenheit stark machen. Schirmherr der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Trier ist dieses Jahr der Oberbürgermeister der Stadt Trier Wolfram Leibe.

Initiiert wurden die Internationalen Wochen gegen Rassismus durch das Rassismuskritische Netzwerk Region Trier (RKN Trier). Dieses existiert seit Dezember 2018 und ist ein loser Zusammenschluss, der es sich zum Ziel gesetzt hat, eine vertiefte Auseinandersetzung mit Rassismus und Antisemitismus in der Region anzustoßen, um gegen diese effektiv wirksam sein zu können. Das Netzwerk ist auf facebook zu finden (https://www.facebook.com/Rassismuskritisches-Netzwerk-Region-Trier-1060758707460026/)

Alle Veranstaltungen finden sie unter: http://buntes-trier.org/veranstaltungen/aktuelle-veranstltungen