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„Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“ – Unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit werden oftmals vorurteilsbeladene und menschenfeindliche Denkmuster verbreitet, die sich meist in aggressiven und selbstgerechten Sprüchen entladen. Auch durch Verschwörungsmythen werden vermehrt antisemitische und rechtsextreme Anschauungen verbreitet, in einer Sprache, die verroht ist, diskriminiert und verletzt. Oft verschlägt es uns die Sprache und wir wissen nicht wirklich, wie wir darauf reagieren sollen: Beim Argumentationstraining geht es genau deshalb, um die Auseinandersetzung mit abwertenden, sexistischen und rassistischen Parolen sowie Verschwörungsmythen. Das Training dient dazu, für sich selbst angemessene Umgangs- und Argumentationsstrategien in schwierigen Situationen zu entwickeln. Es werden zudem die hinter den Parolen und Sprüchen liegenden sozialpsychologischen, soziologischen und politischen Motive und Faktoren diskutiert. Interaktive Übungen, die der eigenen Reflexion dienen, wechseln mit theoretischen Impulsen ab. 

Das Argumentationstraining veranstaltet „Für ein buntes Trier – gemeinsam gegen Rechts e.V.“ zusammen mit dem „Adolf-Bender-Zentrum für Demokratie und Menschenrechte“. Referent ist Florian Klein.

Die Veranstaltung ist offiziell als Lehrerfort- und weiterbildung in Rheinland-Pfalz anerkannt (Az.: 21ST025601).

Anmeldungen bitte per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch: 0151 18766127. Nach Anmeldung werden die Zugangsdaten der Online-Veranstaltung zugesandt.

Das Projekt „Online-Argumentationstraining gegen Stammtischparolen und Verschwörungsmythen“ wird im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie gefördert, die Teil des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist.

 

 

 

Kurzfilmforführung "Jeder Vierte" mit Podiumsdiskussion am 28.10.2021 um 20 Uhr im Pfarrheim St. Agritius

Antisemitismus ist auch in der heutigen Gesellschaft noch weit verbreitet. In der Corona-Pandemie hat der Hass und die Hetze gegen Jüdinnen:Juden neuen Aufschwung erhalten, insbesondere durch die Verbreitung von Verschwörungsmythen durch Corona-Leugner:innen. Auch das Projekt „Jeder Vierte“, welches dieses Jahr für den Grimme Online Award nominiert wurde, zeigt auf erschreckende Weise, wie sehr zahlreiche Menschen noch in antisemitischen Stereotypen denken. Buntes Trier präsentiert die Kurzfilme von „Jeder Vierte“ und lädt anschließend zu einer Podiumsdiskussion ein. Auf dem Podium sitzen, Emilia Taran, welche am Projekt „Jeder Vierte“ mitgewirkt hat, Lennard Schmidt von der Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung der Uni Trier, sowie Andrea Kockler vom Goldenen Aluhut.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Verein „Für ein buntes Trier“, dem Dekanat Trier, der Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung (IIA) und der Verdi Jugend Saar-Trier.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Es gilt die „2G+“ - Regelung des Landes Rheinland-Pfalz. Um Anmeldung wird gebeten, unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gerne können Sie unsere Projekte zum Thema Antisemitismus unterstützen:

https://www.gemeinsambewirken.de/project/engagement-gegen-alltaeglichen-antisemitismus/

 

Da das Thema Anastasia auch in Trier und Region immer mehr an Aktualität gewinnt veranstalten wir im Februar einen Vortrag:


Vortrag am 24.02.2021, 19 Uhr, Zoom


Die Siedler*innen der Anastasia-Bewegung wirken auf den ersten Blick wie harmlose Öko-Aussteiger*innen. Sie selbst stellen sich als eine Bewegung dar, die im Einklang mit der Natur möglichst ökologisch und nachhaltig leben will und dabei unpolitisch ist. Ihre Ideologie beruht jedoch auf Antisemitismus, Verschwörungsdenken und einem reaktionären, rassistisch-völkischen Weltbild. Im Rahmen des Vortrags setzen wir uns kritisch mit der Bewegung auseinander und beleuchten dabei Ideologie und Weltbild, Akteur*innen der Szene sowie Strukturen und Verknüpfungen.

Der Verein für ein Buntes Trier, gemeinsam gegen Rechts e.V. möchte aufklären und informieren, denn auch in unserer Region vernetzen sich Akteur:innen mit dem Ziel Höfe nach dem Vorbild
der Anastasia Bewegung zu gründen.

Referentin: Mitarbeiter:in der Fachstelle für Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz - FARN

Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Projekt "Vortrag Anastasia" wird im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie gefördert, die Teil des Bundesprogrammes "Demokratie leben!" des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist. www.demokratie-leben.dePublikation4

"Rassismus und Antisemitismus in Verschwörungserzählungen und wie kann ich dem begegnen"

Vortrag im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus Trier am 17.03.2021, 19 Uhr Zoom

Kooperationsveranstaltung Verein für ein Buntes Trier und Ag Frieden Trier

Referent:innen: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Rheinland-Pfalz

Inhalt: Im Zusammenhang mit Corona taten sich Medien und Öffentlichkeit schwer, das Geschehen rund um die Demonstrationen der "Corona-Rebellen" einzuordnen.
Thematisiert wurden hauptsächlich die Teilnahme klar erkennbarer Rechtsextremer bzw. die fehlende Distanzierung zu diesen. Aber schon die "Querdenker-Bewegung" selber baut von Beginn an auf Verschwörungsmythen,die im Kern autoritär, rassistisch und vor allem antisemitisch sind.
In dem Vortrag der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus werden die Referent*innen aufzeigen, dass solche Verschwörungserzählungen Teil rechter Agitation und Diskursverschiebung sind. Ein Verständnis für die Strategien rechter Akteur:innen und die gesellschaftlichen Verhältnisse, in denen sie entstanden sind und sich äußern, ist notwendig und auch eine wichtige Voraussetzung, um sinnvolle Gegenstrategien zu entwickeln.

Zudem soll darauf eingegangen werden, wie Menschen oder Organisationen in unterschiedlichen Kontexten mit Verschwörungserzählungen konfrontiert werden und wie situationsbedingt darauf reagiert werden kann.

Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Der Zugangslink zur Teilnahme via Zoom wird rechtzeitig digital zugesandt.

Völkisches Denken und Rassismus grenzen Menschen aus einer künstlich definierten Volksgemeinschaft aus und betrachtet sie als sogenannte „Volksschädlinge“. Der Rundgang führt zu Stolpersteinen, die an diese Opfer der Nazi-Zeit erinnern und zeigt Parallelen zu heutigem rechtsextremen Denken auf.

07.09.2020, 17 Uhr
Startpunkt: Pfützenstraße 1, Trier